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Gründungsberatung für arbeitslose Existenzgründer soll gestrichen werden. Die Antragstellung nur noch bis zum Jahresende möglich


News

(03.11.2014)
Bearbeitungsentgelte für Existenzgründerkredite sind rechtswidrig mehr...

(01.11.2014)
Gründercoaching Deutschland wird bis zum 30.04.2014 verlängert mehr...

(28.05.2013)
Bundesregierung plant Abschaffung des Gründercoaching für Arbeitslose mehr...

(10.01.2013)
Kein Anspruch auf Gründungsförderung für sittenwidriges Geschäftsvorhaben mehr...

(15.05.2012)
Existenzgründer können von neuen Weisungen des Jobcenter Bremen profitieren mehr...

(12.04.2012)
Verpflichtung zur elektronischen Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen mehr...

Nach den starken Einschnitten bei der Vergabe des Gründungszuschusses plant die Bundesregierung nun auch noch die Beratungsförderung für arbeitslose GründerInnen zu streichen. Dies geht aus der Antwort des Arbeitsministeriums aufgrund einer Anfrage von Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, hervor. In dem Schreiben heißt es wörtlich:

"Es ist seitens der Bundesregierung nicht geplant, die Variante ‘Gründercoaching Deutschland – Gründungen aus Arbeitslosigkeit’ in der kommenden ESF-Förderperiode fortzuführen."

Das Programm Gründercoaching Deutschland wurde aufgelegt, um GründerInnen gerade in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit eine qualifizierte Beratung zu ermöglichen. Da gerade vormals arbeitslose GründerInnen in der Regel in der Anfangsphase jeden Euro umdrehen müssen, wollte der Gesetzgeber gerade diesen Personenkreis mit besonderen Fördermodalitäten dazu ermutigen, trotzdem eine qualifizierte und bezahlbare Beratung in Anspruch zu nehmen.

Somit wurde das normale Gründercoaching, welches in den neuen Bundesländern einen Zuschuss i.H. von 75%, in den alten Ländern einschließlich Berlin einen Zuschuss i.H. von 50% des Beratungshonorars vorsieht, um die Variante Gründungen aus der Arbeitslosigkeit ergänzt. In dieser Variante können vormals arbeitslose GründerInnen, die mit einem Gründungszuschuss der Arbeitsagentur gegründet haben oder Empfänger des Arbeitslosengeld II, die eine Gründungsförderung des Jobcenters beziehen, im ersten Jahr ihrer Selbstständigkeit mit 90% der Beratungskosten unterstützt werden.

Ausgehend von einer Beratung im Umfang von 40 Stunden muss der GründerIn nur seinen Eigenanteil in Höhe von 400 Euro aufbringen. Die KfW übernimmt die restlichen 3600 Euro Honorar über das Förderprogramm.

Dafür kann sich der GründerIn beispielsweise im Rechnungswesen und im Marketing von ausgewiesenen Fachexperten coachen lassen. Da gerade zu Beginn der Selbstständigkeit von den meist kaufmännisch unerfahrenen neuen Geschäftsinhabern die meisten Fehler gemacht werden, zahlt sich diese Investition schnell wieder aus.

Auch in Fachkreisen wird das Gründercoaching in der Variante für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit als arbeitsmarkpolitisch sehr erfolgreich angesehen. So hatte auch das Ministerium das Coaching in einer Unterrichtung an den Ausschuss für Arbeit und Soziales laut Darstellung auf der Homepage von Frau Pothmer noch ausdrücklich gelobt: "Die ersten Zwischenergebnisse der Evaluierung zeigen, dass ca. 80 Prozent der gecoachten Gründer aus der Arbeitslosigkeit auch 24 Monate nach Gründung noch am Markt existent sind."

Eigenanteil an der Beratung erhöht sich
Arbeitslosen steht somit zukünftig nur noch das normale Gründercoaching Deutschland zur Verfügung. Da aber schon der Eigenanteil von 10% den meisten Kleingründern Kopfschmerzen bereitet hat, ist zu befürchten, dass sie zukünftig von einer professionellen Beratung völlig abgeschnitten werden. Das Resultat wird eine höhere Aufgabe der Selbstständigkeiten und/oder ein Verbleib im Leistungsbezug sein. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei den Fördermitteln um ESF-Mittel handelt, die gerade nicht den Bundeshaushalt belasten, ist diese Entscheidung noch weniger nachzuvollziehen.

Aber trotz aller Verschlechterung bleibt zumindest eine gute Nachricht: Das Programm soll auch in der neuen ESF-Förderperiode 2014 - 2020 fortgeführt werden.


Unser Tip
Wenn sie ihren Antrag auf Gründercoaching Deutschland noch bis zum 31.12.2013 stellen, profitieren Sie noch von den günstigen Förderkonditionen. Auch ich und meine Partner sind in der KfW Beraterbörse gelistet und für das Programm zugelassen. Sprechen sie mich an.
Ich unterstütze Sie sehr gerne beim Aufbau einer nachhaltigen beruflichen Existenz.





Nachricht aus: Brigitte Pothmer, MdB