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Auch klassische Handwerkerarbeiten sind von der Steuer abzusetzen - Steuerersparnis von 600 Euro möglich


News

(03.11.2014)
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Handwerkerleistungen sind wieder attraktiver geworden: Jährlich können bis zu 600 Euro pro Haushalt von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Steuerbonus, der Unternehmern und Steuerberatern oft noch unbekannt ist wird nachträglich mit der festgesetzten Einkommenssteuer verrechnet (2007 für das Jahr 2006).
Unsere Empfehlung an alle selbstständigen Handwerker
die entsprechende Leistungen anbieten:
Nutzen Sie diesen Bonus für ihre Werbung.

Die Eckpunkte des §35a EStG im Überblick: Der Steuerbonus beträgt maximal 20 Prozent von 3.000 Euro, also 600 Euro im Jahr bei Erhaltungs-, Modernisierungs oder Renovierungsmaßnahmen im Privathaushalt des Mieters oder Eigentümers. Abzugsfähig sind nur die Arbeitskosten. Voraussetzung ist, dass die Arbeitskosten und die anteilige Mehrwertsteuer auf der Rechnung separat ausgewiesen werden. Das Bundesfinanzministerium hat sich ausführlich mit dem Thema auseinander gesetzt: Wer darf unter welchen Voraussetzungen Gärtner, Maler und Co. steuerlich geltend machen? Zunächst kommen alle Privatpersonen in den Genuss der Steuerersparnis, die in ihren Privathaushalten einen Unternehmer mit einer "haushaltsnahen Dienstleistung" betreuen. Neben den bekannten Tätigkeiten wie Fensterputzen oder Gartenpflege zählen auch handwerkliche Leistungen dazu. Das Finanzministerium sieht in Schönheitsreparaturen und kleineren Ausbesserungsarbeiten die gesetzlichen Anforderungen als erfüllt an. Begünstigt sind folgende Arbeiten: das Anstreichen, Kalken und Tapezieren von Wänden, Streichen oder Lackieren von Fenstern, Türen, Heizkörpern und Heizungsrohren sowie Wandschränken und das Ausbessern von Löchern in Wänden.

Klassische Handwerkerarbeiten, wie beispielsweise Fliesen verlegen oder Elektroarbeiten, die von Fachbetrieben ausgeführt werden, waren bis zu Beginn des Jahres 2006 nicht steuerlich gefördert. Diese Renovierungsarbeiten können erstmals mit der Steuererklärung für das Jahr 2006 steuerlich begünstigt werden. Wer einen Unternehmer für diese Dienstleistungen beauftragt, kann 20 Prozent seiner Aufwendungen, maximal 600 Euro im Jahr, direkt von der Steuerschuld abziehen.

Anders als beim Werbungskostenabzug oder bei Sonderausgaben wird nicht das zu versteuernde Einkommen gemindert, sondern direkt die zu zahlende Einkommensteuer. Voraussetzungen: der Kostennachweis durch Vorlage einer Rechnung und der Zahlungsnachweis vom Kreditinstitut, also entweder der Kontoauszug oder auch der Bareinzahlungsbeleg der Bank. Aber Achtung: Unmittelbare Zahlungen an den Unternehmer werden nicht berücksichtigt. Beispiel: Familie A lässt das Wohnzimmer von einem Malerbetrieb renovieren. Die Kosten betragen 2900 Euro. Familie A legt ihrer Einkommensteuererklärung die Rechnung des Malers und eine Kopie des Kontoauszugs bei, aus der sich die Überweisung ergibt. Daraufhin erstattet das Finanzamt 2900 Euro mal 20 Prozent, also 580 Euro Einkommensteuer. Leben zwei allein Stehende in einem Haushalt, können sie den Betrag von 600 Euro insgesamt nur einmal in Anspruch nehmen, da der Höchstbetrag haushaltsbezogen und nicht personenbezogen ist.

Nachricht aus: Handwerkskammer Stuttgart